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Yoga und Ernährung

Wir kommen immer wieder auf unsere Yogamatte, praktizieren Yoga, suchen Ausgleich und Entspannung, beschäftigen uns mit unserem Körper, unseren Gedanken und uns Selbst.

Und irgendwann kommen wir an den Punkt, wo wir unsere alltäglichen Essgewohnheiten hinterfragen, ja sogar gerne umstellen möchten. Weil sich andere Menschen, mit denen wir Yoga als Leidenschaft teilen, bereits gesund ernähren, wir in unzähligen Zeitschriften und Yogamagazinen immer wieder berieselt werden, wie gut es doch ist sich vegetarisch, vegan oder vielleicht sogar rohvegan zu ernähren oder wir vielleicht in unserer Yogalehrerausbildung darüber hören. Und jetzt möchtest du etwas ändern, um mitreden zu können oder weil es einfach zum Yoga dazu gehört?

Ich finde es super, wenn sich Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen, hinterfragen und nicht einfach stumm hinnehmen. Aber der Wille seine Ernährung umzustellen, sollte ganz von dir Selbst kommen, tief aus deinem Herzen heraus. Ich finde es Quatsch, nach außen hin den eisernen Vegetarier zu mimen und abends im Bett sündigt man heimlich mit einem Leberwurstbrot. Lass dich nicht durch andere Menschen irritieren oder beeinflussen, finde deinen eigenen Weg.

Es wird dir immer wieder schwer fallen, einen ausgeglichenen Ernährungsweg zu finden, wenn du nicht hinter deinen eigenen Prinzipien stehst. Und wer legt denn eigentlich fest was gesund ist und welcher Ernährungsstil zum Yoga passt? Ich kenne einige Yogis, die Fleisch und Fisch essen und ich kenne auch Yogis, die sich nur von Rohkost ernähren. Also was ist jetzt falsch und was ist richtig?

Wichtig ist, sich mit ganz viel Achtsamkeit und Hingabe seiner Ernährung zuzuwenden. Nimm dir Zeit beim Essen, genieße deine Mahlzeiten. Essen sollte nicht nur nebenbei praktiziert werden, sondern ein wichtiger Tagesabschnitt sein. Bevor du zu essen beginnst, halte für ein paar Momente inne, beobachte deinen Atem und versuche in Harmonie zu essen. Umso bewusster du mit deinem Essen umgehst, umso intensiver wirst du merken, welche Nahrungsmittel dir gut tun und auf welche du lieber verzichten solltest. Dein Bauchgefühl wird dich leiten.

Wenn du dich darauf konzentrierst wie du isst, wird sich die Antwort, was du isst, von ganz alleine finden. Probier doch mal aus.



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